Auf historischen Pfaden in Gehrden

Am 28.10. fand die 7. Veranstaltung des Seniorenprojektes „Senioren ohne Grenzen“ statt.

Bei herbstlichem Sonnenschein war endlich die Gelegenheit für den schon lange geplanten Weg durch die geschichtlichen Kleinode der Stadt Gehrden mit der Stadtführerin Frau Büttner.

Mit dem Treffpunkt “Ratskeller” begann unsere Führung schon an einem der ältesten Häuser in Gehrden. In den Schriften erwähnt wurde er erstmals 1586 im Zusammenhang mit einer Ausschankgenehmigung. Welche große Rolle das Bier und die Braugenehmigung im Mittelalter gespielt haben, erfuhren wir am ehemaligen Brauhaus (heutiges Heimatmuseum).

Versteckte Fachwerkhäuser und alte Hausgiebel sowie ein restauriertes Haus in der Alten Straße öffneten uns die Augen für die geschichtlich wertvollen Bauwerke in der Stadt Gehrden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lauschten den sehr interessanten Ausführungen über die Geschichten, die sich hinter den Mauern verbergen.

Durch einen glücklichen Zufall konnten wir auch die Margarethenkirche besichtigen, um Hintergründe über den ” Fund” des Taufbeckens, die Baugeschichte und die Kirchenfenster zu erfahren.

Nach 1,5 Stunden waren wir am Türmchen, dem früheren Feuerwehrhaus, angelangt mit dem Blick auf das Steintor und dem ehemaligen Betriebshof der Linie 10. Wir freuen uns schon auf eine Fortsetzung dieser historischen Reise.

05.11.2020